100 Jahre Tonkünstlerverband Würzburg

Im Jahr 2011 feierten wir unseren 100sten Geburtstag mit Jubiläumsveranstaltungen und einer Festschrift. Sie können uns dabei unterstützen …

Das zu diesem Anlass erschienene Buch »Der Würzburger Tonkünstlerverband. Geschichte – Gegenwart – Zukunft« ist zum Preis von € 28,– erhältlich (den Flyer können sie hier als PDF (277 KB) herunterladen) und enthält neben den Textbeiträgen auch eine CD-ROM mit über 4 Stunden Tondokumenten der letzten Jahre. Sie ist über den Verlag Königshausen & Neumann, direkt beim Verband und natürlich im Buchhandel zu bestellen. Es wurde in der nmz 2/2012 wie folgt besprochen:

Da im Artikel die CD nicht erwähnt wird, zur Information hier die Übersicht der Stücke:

  1. Chant et Fugue – Ensemble tangoAPX (5:59)
  2. Black Tango – Ensemble tangoAPX (2:53)
  3. tAnGo CitÉ – Ensemble tangoAPX (11:08)
  4. Primavera Portena – Ensemble tangoAPX (5:09)
  5. Danza infernal y patética – Ensemble tangoAPX (8:32)
  6. Tango Fibonacci – Ensemble tangoAPX (10:26)
  7. Soledad – Ensemble tangoAPX (7:48)
  8. Tango – Ensemble tangoAPX (4:33)
  9. Rat Line – Ensemble tangoAPX (11:09)
  10. Libertango – Ensemble tangoAPX (3:39)
  11. Escualo – Ensemble tangoAPX (3:51)
  12. Primavera Portena – Ensemble tangoAPX (5:02)
  13. Montres Molles – Ensemble Maderna (13:32)
  14. Non-finito I – Ensemble Maderna (8:12)
  15. La persistance de la memoire – Ensemble Maderna (19:05)
  16. Montres Molles – Ensemble Maderna (11:00)
  17. Modi vivendi – Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau (12:21)
  18. Le chant de Montres Molles de M. Dali – Ensemble Maderna (10:10)
  19. Kaleidoskop op. 104 – Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau (14:47)
  20. eiüe – Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau (8:23)
  21. Sinfonietta divertimentale II – Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau (11:15)
  22. Pictures – Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau (6:57)
  23. Etüde Nr. 1 für Klavier und Elektronik – Stefan Schulzki (9:50)
  24. ritualscape [aus 8rituals] – Peter Fulda / Bill Ellgard (9:12)
  25. Mondenweben – Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau (4:14)
  26. 4. Etwas schreckhaft [aus: Klänge der Nacht op. 58] – Michael Schlüter (1:48)
  27. 1. Langsam schreitend [aus: Klänge der Nacht op. 58] – Michael Schlüter (4:29)
  28. 5. Epilog. Mit viel Ausdruck [aus: Klänge der Nacht op. 58] – Michael Schlüter (2:55)
  29. Vier Strophen auf »Ich hab die Nacht geträumet« für Gitarre und Klavier – Peter Fulda / Dirk Mündelein (7:58)
  30. Cadence – Christoph Wünsch (6:08)


Die Junge Philharmonie Würzburg unter Nicolaus Richter, Bayreuth

 

Am 5. November 2011 gab es als Abschluss des Kompositionswettbewerbs für Jugendsinfonieorchester – zu dem 36 Kompositionen eingereicht wurden – ein Orchesterfestival in der Hochschule für Musik und der Johanniskirche.


Der Solist Friedrich Busch, Violine mit dem Jugendorchester der Kunst- und Musikschule Jena

 

Das Ergebnis des Kompositionswettbewerbes für Jugendsinfonieorchesterdie ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier (PDF, 88 KB).

1. Preis, dotiert mit € 4000,-
Peter Köszeghy, Berlin für: three shamanistic rituals

2. Preis, dotiert mit € 3000,-
Martin Sadowski, Darmstadt für: Des Schlafes Schwindel

3. Preis, dotiert mit € 2000,-
Michael Starke, Pegnitz für: Dunkler Traum

Im März 2011 freuten wir uns, die BBK-Galerie Würzburger Kulturspeicher einen Monat mit einer Ausstellung und täglichen Konzerten zu füllen. Die Informationen dazu finden Sie unter der Rubrik 100 Jahre Tonkünstlerverband Würzburg (den Bericht im Bayerischen Rundfunk/br-klassik können Sie hier anhören).


Wir begannen dieses Jubiläum mit einer Ausstellung und einem wechselvollen Reigen an Konzerten unserer Mitglieder im März in der BBK-Galerie in Würzburg. Mit dabei waren die Jazzinitiative Würzburg und der Berufsverband Bildender Künstler Unterfrankens. Die Vielfalt der gegenwärtigen Musikkultur spiegelte sich in den Beiträgen von der ›klassischen‹ Musik über Jazz, Performances und Klanginstallationen bis zur Elektronik.

Flyer (Gesamtübersicht) herunterladen (PDF, 800 KB)

Hier kommen Sie zum Gespräch des Bayerischen Rundfunks/BR Klassik mit dem 1. Vorsitzenden Steffen Zeller zur Ausstellung in der Galerie mit Hörbeispielen.


4. März bis 27. März 2011

Georg Kolb: Klanginstallation

Jörg Meister: Klanginstallation

Ein weiterer Höhepunkt im Veranstaltungsprogramm zum 100-jährigen Jubiläum des Würzburger Tonkünstlerverbandes sind mehrere Klanginstallation. Aus Audiomaterial von Würzburger Komponisten, wie z. B. Hermann Zilcher, Bertold Hummel oder Klaus Hinrich Stahmer, und Mitgliedern des Tonkünstlerverbandes werden Klangelemente für eine neue Komposition remixed.
Das Besondere an diesen Installationen ist die interaktive Eingriffsmöglichkeit durch die Besucher: Instrumente wie Flügel, Cembalo oder zwei Theremin laden zum Spielen ein und bieten die Möglichkeit, auf Klangereignisse der Installation Einfluss zu nehmen. So soll die Begegnung mit den »Klangspuren« der Würzburger Komponisten nicht aus der Distanz des passiven Zuhörers, sondern durch lebendigen Dialog zu einer spannenden Erfahrung werden.



Samstag, 5. März 2011 | 17 Uhr

Mikka: »Geschichten aus dem Jetzt«

Mikka & Ensemble nehmen mit lyrischer Textimprovisation und energiegeladenen Melodiebögen die Atmosphäre eines Raumes auf. Der Zuhörer spürt die Klang- und Bewegungsenergie in jeder Sequenz der Performance.

Mikka — Stimme, Saxophon
Dirk Rumig — Flöte, Saxophon, Bassklarinette
Peter Wirth — Schlagwerk

www.mikkas-geschichten.de



Sonntag, 6. März 2011 | 17.30 Uhr

Dr. Magnus Kuhn mit Oliver Trahndorff:
»Was ist in den Stahlblechkoffern?«

Sie sehen aus wie Reisekoffer. Doch irgendetwas stimmt da nicht. Die Koffer sind reichlich sperrig und aus rohem Stahlblech grob zusammengeschweißt. Magnus Kuhn hat das alles angefertigt und zu den Klängen des Tonkünstlers Oliver Trahndorf wird er die Koffer öffnen und den Inhalt einem staunenden Publikum präsentieren: Es kommen Maschinen zum Vorschein, Maschinen, die Kuhn selbst konstruiert hat und die zu Trahndorfs rhythmischen Sphärenklängen die absurden Situationen des täglichen Lebens nachspielen. Was da zum Vorschein kommt, könnte auch eine mechanisierte »Opera buffa« sein.

Dr. Magnus Kuhn
Oliver Trahndorff — Percussion

www.magnus-kuhn.de



Mittwoch, 9. März 2011 | 17.30 Uhr

Pianolakonzert

An mehreren Tagen erklingt ein Pianola aus dem Besitz Erwin Horns – in gewisser Art ein früher Vorläufer der Stereoanlage: mittels eines Lochstreifens und Unterdrucks werden mit einer Holzmechanik »Aufnahmen« von Arthur Schnabel, Max Pauer, Artur Rubinstein sowie Eugene d'Albert auf dem Seiler-Flügel gespielt. Musik aus der Zeit der Verbandsgründung zu Beginn des letzten Jahrhunderts! Eine spannende Möglichkeit, sich in diese Zeit zurückzuversetzen.



Donnerstag, 10. März 2011 | 17 Uhr

Ann-Helena Schlüter, Klavier

Frédéric Chopin: Ballade F-Dur Nr. 2
Frédéric Chopin: Etüden c-Moll op. 15 Nr. 12 & op. 10 Nr. 12
Ludwig van Beethoven: Waldstein Sonate
A.-H. Schlüter: Improvisationen

www.ann-helena.de



Freitag, 11. März 2011 | 17.30 Uhr

Sousi & die Grammophoniker
»Man lebt so kurz und ist so lange tot!«

Sousi & die Grammophoniker lassen die ›Goldenen Zwanziger‹ wieder aufleben, als die Kabaretts und Tingeltangels den grauen Alltag vergessen machten. Das ungewöhnliche Trio mit der Diva Sousi – umsorgt von Tony Walter, der klassischen Sängerin Nicole Schömig und Werner Küspert an Banjo & Gitarre – spielt legendäre wie längst vergessene Lieder einer gleichsam von Schwermut und Lebenslust geprägten Epoche: Swing, Fox, Schlager und manches mehr mit einem Augenzwinkern.

Nicole Schömig — Gesang
Werner Küspert — Banjo, Gitarre
Tony Walter — Sousaphon

www.sousiunddiegrammophoniker.de


Samstag, 12. März 2011 | 18 Uhr

Die Autoinduktive und die Freunde der raumgreifenden Melodie

Eine kakophonische Symphonie mit der burlesken Verspieltheit eines Jahrmarktes – Klänge werden durch die elektronischen Windungen von Samplern und Kompressoren geschickt, bis sie als fulminantes Spiel von zerhacktem und moduliertem Ausgangsmaterial gut durchgekocht die Lautsprecher verlassen.
Was wir hören ist live immer anders und im Detail nicht wiederholbar. Dem Nu Jazz zugetan und dem Dilettantismus als Gestaltungsprinzip verpflichtet, ist diese Musik stilistisch nicht einzuordnen und entzieht sich bewusst einer Schablone.

Jan Polacek — autoinduktive Gitarre, Trompete, Sampling, Mickey Mouse-Equipment
Dierk Berthel — Tasteninstrumente, Bass, Sampling, Stimme

myspace.com/dieautoinduktive
www.janpolacek.de
www.dierk-berthel.de



Sonntag, 13. März 2011 | 15 Uhr

Vorstellung des »Würzburger Klangrätsels«

Wie klingt Würzburg – wer erkennt Orte anhand von Audioaufnahmen?



Sonntag, 13. März 2011 | 16 Uhr

Pianolakonzert

Informationen siehe Mittwoch, 9. März, 17.30 Uhr



Sonntag, 13. März 2011 | 18 Uhr

Die Autoinduktive und die Freunde der raumgreifenden Melodie

Informationen siehe Samstag, 12. März, 18 Uhr



Mittwoch, 16. März 2011 | 17.15 Uhr

Helge Barabas, Klavier

Der gebürtige Würzburger betreibt seit 2007 in Tiefenstockheim bei Marktbreit das Klavier-Tagungshaus Tastenkolleg, wo er u.a. Kurse zu den Themen Blues, Boogie-Woogie, Rock- & Pop-Klavier, Ragtime, Stride Piano anbietet. Diese Musik bildet auch den Schwerpunkt seiner Soloprogramme seit 1985. In der BBK-Galerie spielt er Ausschnitte aus »Wenn der wilde Bach aus seinem Bette springt, … kommt vielleicht ein Boogie-Woogie dabei heraus« (Klassik-Barock-Jazz-Rock-Crossover) und »Als die Takte rag-gen lernten« (Ragtime, Boogie-Woogie, Stride Piano von 1900 bis 1935).

www.helge-barabas.de



Donnerstag, 17. März 2011 | 17.30 Uhr

Franziska Leicht, Klavier

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Liszt.
Franziska Leicht, Jg. 1989, ist seit 2009 Vollstudentin in der Klasse von Markus Bellheim. Sie ist mehrmalige erste Preisträgerin beim Wettbewerb »Jugend musiziert«, Gewinnerin des Fischer-Flach-Wettbewerbes für Kammermusik 2011 und wurde zuletzt mit einem Stipendium der Hans-und-Eugenia-Jütting-Stiftung Stendal ausgezeichnet.



Freitag, 18. März 2011 | 17.30 Uhr

Pianolakonzert

Informationen siehe Mittwoch, 9. März, 17.30 Uhr



Samstag, 19. März 2011 | 17 Uhr

Kai Müller, Klavier

Der Würzburger Pianist und Musiklehrer Kai Müller widmet sich seit Jahren der Musik aus der Zeit zwischen 1800 und 1820. Dabei stöbert er immer wieder musikalische Kostbarkeiten und Raritäten auf, die im Konzertbetrieb selten oder nie zu hören sind. Eine zentrale Frage bei der Aufführung dieser Werke ist die des richtigen Tempos (»Tempo giusto«) – ist es möglich, sich den ursprünglichen Absichten der Komponisten zu nähern und dennoch zeitgemäße Interpretationen zu erzielen? Dieser Herausforderung stellt sich Kai Müller mit Werken von Johann Ladislaus Dussek, Johann Nepomuk Hummel und Vaclav Jan Tomášek.

J. L. Dussek (1760–1812): Sonate fis-Moll op. 61 "Elégie Harmonique" (1806)
J. N. Hummel (1778–1837): 10 Variationen über ein Thema von Gluck op. 57 (1815)
V. J. Tomášek (1774–1850): Allegro capriccioso di bravura op. 84,1 d-Moll (1818)



Sonntag, 20. März 2011 | 17.30 Uhr

Karsten Stracke, Klavier

Karsten Stracke spielt Werke von Joseph Haydn



Mittwoch, 23. März 2011 | 17.30 Uhr

TUTTI FLAUTI

Es musizieren Schülerinnen der Blockflötenklasse von Annette von Brenndorff.



Donnerstag, 24. März 2011 | 17.30 Uhr

dUO hUMMEL & wIEGAND
»2 ist keiner zu viel«

Die beiden Profimusiker präsentieren ihre ganz eigenen Arrangements aus Jazz und Pop und lassen den Zuhörer so immer wieder Neues entdecken … Ohren auf!

Darius Hummel — Saxofon
Christian Wiegand — Gitarre

www.darius-hummel.de



Freitag, 25. März 2011 | 17.30 Uhr

Quartett Jazzette

Sie stehen für den Charme der französischen Musette und die Leichtigkeit des Jazz, die vier Musiker des »Quartett Jazzette«. Mit Präzision und Fingerspitzengefühl bieten sie ein Programm, das den Zauber des »savoir vivre« nach Deutschland holt. Sie unterhalten, ohne trivial zu werden, überzeugen technisch, ohne das Gefühl zu vernachlässigen.

Werner Küspert — Gitarre
Hauke Seifert — Akkordeon
Daniel Tornier — Schlagzeug
Gerd Semle — Kontrabass

www.quartett-jazzette.de



Samstag, 26. März 2011 | 17.15 Uhr

Duo Nadine Winziers und Stefan Degner

Das Repertoire von Nadine Winziers und Stefan Degner besteht aus originellen Arrangements von altbekannten Swingstücken, Bossa Novas, Schlagern aus den »Great American Songbook« und Broadway-Melodien, die sowohl zum Zuhören als auch zum Mitswingen einladen. Um den Stücken eine besondere Klangfarbe verleihen zu können, haben die beiden Musiker intensiv an der Verschmelzung der Sounds von Gitarre und Saxophon gearbeitet.

Nadine Winziers — Tenor- und Alt- Saxophon, Flöte
Stefan Degner — Gitarre

myspace.com/nadinewinzierstrio



Sonntag, 27. März 2011 | 17 Uhr

Michael Scholl: »Klangsteine« Mutterklang
H.P. Beck: LIVEAMBIENT

Aus dem Hauch wird ein Ton, wellenförmig schwillt er an und ab, breitet sich immer weiter aus, bis der tiefe Klang den Boden vibrieren lässt und ein Raunen jeden Winkel erfüllt und schließlich auch körperlich spürbar wird.
Die Klangsteine können während der gesamten Ausstellung auch gespielt werden.

www.mutterklang.de
www.bildhauer-scholl.de
www.loop3000.de



Sonntag, 27. März 2011 | 18 Uhr

Abschlusskonzert

mit Mitgliedern des Tonkünstlerverbands

Im Anschluß: Mitgliederversammlung (nicht öffentlich)



Flyer (Gesamtübersicht) herunterladen (PDF, 800 KB)